Gemeinsam mit unserer Schulhündin Frida den Schulalltag verbringen

Frida und ihre positive Wirkung

Frida ist unsere Schulhündin, die regelmäßig im Unterricht anwesend ist und die Lehrkraft bei deren pädagogischen Arbeit unterstützt. Sie ist ein Irish Terrier und wurde 2018 geboren. Allein ihre Anwesenheit wirkt nachweislich stressreduzierend und muskelentspannend. Da sich Schüler*innen im Laufe des Schultages immer wieder in Leistungs- und somit in Stresssituationen befinden, kann die beruhigende Wirkung von Frida effektiv genutzt werden.  

Für neue Mitschüler*innen, die im Laufe des Schuljahres zu uns stoßen, kann Frida die Aufnahme in die Klassengemeinschaft beschleunigen.

Des Weiteren wird nach anfänglicher Aufregung in den ersten Tagen eine ruhigere Atmosphäre im Klassenzimmer erzielt, da die Schüler*innen das Bedürfnis von Frida nach einer vorwiegend lärmarmen Umgebung gut nachvollziehen können.

Frida tut jedem Kind gut

Selbstverständlich werden eventuelle Ängste gegenüber Hunden ernst genommen und der Kontakt wird dann schrittweise aufgebaut. Bei einer Tierhaarallergie verhält es sich so, dass tatsächlich eine bestimmte Person auf einen bestimmten Hund allergisch reagieren kann, eine andere (die ebenfalls eine Allergie hat) jedoch nicht. Irish Terrier haaren nicht, somit wird das Reaktionsrisiko zusätzlich minimiert. Sollte Ihr Kind jedoch allergisch auf Frida reagieren, gibt es Mittel, mit denen man den Hund einreiben kann. Danach sollte eine allergische Reaktion ausgeschlossen sein.

Allgemeine Regeln für Frida

Bevor Frida in eine neue Lerngruppe kommt, werden die Schüler*innen über den richtigen Umgang und die Regeln mit ihr informiert.  


Bitte nicht
  • auf dem Flur ansprechen, locken etc.
  • zum Rennen animieren, denn unsere Fußböden sind sehr rutschig für Frida
  • ungefragt und zu mehreren streicheln
  • füttern
Regeln im Unterricht
  • Nicht anlocken - das stört den Unterricht! Wenn sie an den Platz kommt, dürfen die Schüler*innen sie streicheln und (leise) ansprechen. Man sollte sie aber bitte mit ruhiger, normaler Stimme ansprechen.
  • Nicht zum Hochspringen animieren! Macht sie es doch, deutlich „Nein“ sagen und sie wegschieben.
  • Leckerli können die Schüler*innen von der Lehrkraft bekommen und ihr zwischendurch geben.  
  • Frida hat sehr gute Ohren, zu viel Lärm ist anstrengend. Die Schüler*innen sollten den Klassenraum bitte ruhig betreten.  
  • Liegt sie in ihrem Körbchen, braucht sie Ruhe.

Mit dem Einhalten dieser Regeln helfen die Schüler*innen Frida, die Schule als ihren Arbeitsplatz wahrzunehmen und zu lernen, wie sie sich hier verhalten muss. Sie muss immer wieder lernen, zwischen Arbeitszeit und Freizeit zu differenzieren. Konzentrationsphasen dürfen also nicht ständig durch spontane Spiele unterbrochen werden. 

Ob Frida im Haus ist, erkennt man an Hinweisschildern am Lehrerzimmer und am Klassenzimmer 1.03.

Frida "lesen" lernen

Frida zeigt uns durch ihr Verhalten, wie sie sich fühlt. Wenn man sie ein bisschen beobachtet, kann man besser abschätzen, was sie gerade gut findet und was nicht.

  • Freude: hüpfender Gang, Rute wedelnd, Blick aufmerksam
  • Angst: geduckte Haltung, Rute zwischen die Hinterbeine geklemmt, Ohren flach angelegt
  • Stress: gähnen, Nase lecken. Natürlich gähnt sie auch mal, wenn sie gerade aufgestanden ist, aber ansonsten ist Gähnen und das Lecken der Nase eine sogenannte Übersprungshandlung. Sie fühlt sich unwohl und ist sich nicht sicher, wie sie reagieren soll. Bei einem solchen Verhalten sollten die Schüler*innen Frida dann am besten in Ruhe lassen und ihr etwas mehr Platz geben oder die Möglichkeit, woanders hinzugehen.

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