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Die Lernzeit "Ostern 2022" am PGI im Rückblick

Auch in den Osterferien ist Leben am PGI. Unsere Lernzeit, die für Teilnehmer*innen komplett kostenfrei ist, ist eine abwechslungsreiche Mischung aus Lernen und Freizeit. Wir erproben nützliche Lernstrategien und entdecken viel Neues.

Im Vormittagsbereich liegt der Fokus auf der Vermittlung von Lernstrategien und Selbstlernkompetenzen in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Geographie und Naturwissenschaften. Im Nachmittagsbereich bieten wir mit Partnerinstitutionen aus unserer Region ein attraktives Nachmittagsprogramm an.

Im Folgenden finden Sie einen Rückblick auf die spannenden Lerntage.

Erste Ferienwoche

Zweite Ferienwoche

Tag eins - Lernferien am PGI haben begonnen

Am Montag, den 11. April 2022, haben die Lernferien am Privatgymnasium Iserlohn begonnen. Acht Kinder im Alter von 10 - 12 Jahren haben gemeinsam mit den Lehrern Herrn Bürgermeister und Herrn Hürter einen spannenden und interessanten Tag verbracht.

Rechnen, Schätzen, Tippen

Am Vormittag begaben sie sich nach einer kurzen Vorstellungsrunde auf die Spur der LIXLIX- und Palindromzahlen. Dabei konnten sie feststellen, dass schriftliches Multiplizieren und Dividieren mit den „richtigen“ Zahlen gar nicht so langweilig ist wie vorher gedacht. Anschließend haben die Kinder mithilfe eigener Internetrecherchen an so genannten Fermi-Aufgaben gearbeitet. Dabei handelt es sich um Fragestellungen aus dem Alltag, die man nicht direkt berechnen, aber mit gezielt gesuchten Informationen gut schätzen kann. Die Ideen der Kinder, wie viele blonde Menschen es z. B. in Iserlohn gibt, gingen doch ganz schön weit auseinander. Noch vor der Mittagpause stand für die Kinder der erste Teil eines PC-Schreibkurses auf dem Programm. Dabei sammelten sie erste Erfahrungen im 10-Finger-Schreiben auf der Tastatur.

Putzen, Striegeln, Reiten

Nach einem leckeren Mittagessen in unserer Mensa ging es für alle zum benachbarten Reitverein Iserlohn. Dort lernten die Kinder unter der fachkundigen Anleitung von Frau Malin Gerhards Donnie, Lotte und Nero kennen. Diese mussten erst einmal geputzt und gestriegelt werden. Danach ging es mit den drei Pferden in die Reithalle, wo sie von den Kindern durch einen kleinen Parcours geführt und schließlich - von einigen das erste Mal - geritten wurden.

Am Nachmittagsprogramm nahmen auch fünf ukrainische Kinder teil, die von allen herzlich aufgenommen wurden. Für alle Beteiligten war es sehr schön, mitanzusehen, wie diese nach kurzer Zeit sichtlich Freude am Umgang mit den Tieren und dem Erlebnis in der Gruppe hatten. Ein besonderer Dank gebührt dabei unserer Schülerin Uliana Kuzina (EF), die sich spontan als Dolmetscherin für die ukrainischen Kinder zur Verfügung gestellt hat.

Alle Kinder hatten viel Spaß an diesem ereignisreichen Tag und freuen sich schon auf die nächsten Tage der Lernferien am PGI.

 

Tag zwei - Viele Künstlerinnen und Künstler am PGI

Am zweiten Tag unserer Lernferien entdeckten die Teilnehmer*innen ihre künstlerische Ader.

Von Rechenkünstler*innen…

Auch am zweiten Tag der Lernferien lernten die Schüler*innen die fabelhafte Welt der Zahlen kennen und konnten ihre mathematischen Fähigkeiten weiter festigen. Im Anschluss wurde die Fingerfertigkeit beim Tastaturkurs weiter geübt

… und Zeichenkünstler*innen

Mit guter Laune ging es dann in den Nachmittagsbereich, bei dem auch wieder die ukrainischen Schüler*innen mit Freude mitmachten. Zum heutigen Nachmittagsprogramm hat uns die Künstlerin und Kunstlehrerin Frau Schulte aus der Kunstschule Casa B besucht. Die Kinder lernten die ersten Schritte im Zeichnen verschiedener Motive, die sie sich selbst aussuchen konnten. Hier standen Fotografien aus der Natur und diverse Comicfiguren zur Verfügung. Frau Schulte erklärte den Kindern, wie ihre Bilder durch Colorierung ein lebendiges Aussehen erhalten. Im nächsten Schritt wurden Blätter, Blüten und Zweige nachgezeichnet und ebenfalls coloriert. Am Ende des Tages stellten alle Künstlerinnen und Künstler dieses Kurses stolz ihre Kunstwerke vor.

 

Tag drei - Grammatikland und Handyländer

Der dritte Tag der Lernferien war dem Basteln gewidmet: Am Vormittag mit Wörtern, am Nachmittag mit Elektroschrott.

Spielerisch Deutsch üben

Am dritten Tag gab es am Vormittag einen kleinen Ausflug ins Grammatikland. Dort konnten alle Schüler*innen zunächst ihren Kenntnisstand zur deutschen Grammatik überprüfen. Anschließend wurden mit verschiedenen Aufgaben die Wortarten wiederholt und mit einem Abschlusstest der neue Kenntnisstand überprüft. Spaß am Lernen stand wieder im Vordergrund. Auch in dem 10-Finger-Tippkurs gab es Fortschritte und alle kommen ihrem Zertifikat näher.

Handyländer - Der Lebensweg eines Handys

Am Nachmittag wurden die verschiedenen Lebenswege eines Handys mit Herrn Oberle von der Verbraucherzentrale Iserlohn erarbeitet. Hier erfuhren alle sehr anschaulich anhand von Plakaten und Filmen den Lebensweg eines Handys von der Entwicklung, dem Gebrauch verschiedener Rohstoffe zur Verarbeitung und der abschließenden Vermarktung. Anhand einer Weltkarte veranschaulichte Herr Oberle, wer zu den Gewinnern und Verlierern im Bau von Handys gehört. In einer Diskussionsrunde setzten sich alle damit kritisch auseinander.

Basteln mit Elektroschrott

Im zweiten Teil des Nachmittags konnten alle ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Hier galt es nach dem Motto „Elektroschrott ist Gold wert“ neue Dinge zu bauen und/oder zu erfinden. Aus vielen unterschiedlichen wiederverwertbaren Schrottteilen entstanden so Schmuckteile, Buttons und auch „Spacecities“, die alle zur Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen durften.

Wiederum fand der Nachmittag bei allen Schüler*innen großen Anklang. Wie an den ersten beiden Tagen übersetze an diesem Tag Uliana Kuzina , Schülerin des PGI, die Inhalte des Nachmittags für die ukrainischen Kinder, sodass diese auch heute viel Freude hatten.

Tag vier - Experimente mit Wasser, Luft und Erde

Am vierten Tag der Lernferien erkundeten die Teilnehmer*innen spielerisch die Elemente Wasser, Luft und Erde.

Wasser - ein spannendes Element

Die Schüler*innen sind gemeinsam mit der Mickey Mouse in die Tiefen der Chemie des Wassers eingetaucht. Sie haben sich den Wasserkreislauf der Natur und viele für unseren Körper lebenswichtige Eigenschaften von Wasser erschlossen. Während der zwei Teile zum Thema „H2O, die Mickey Mouse der Chemie“ wurden durch Versuche im Rahmen eines Quiz spannende Sachverhalte aufgedeckt, wie beispielsweise :

  • Warum schwimmt das Osterhasenei im Toten Meer (Stichwort: gesättigte Salzlösung)?
  • Wieviel Tropfen Wasser passen auf eine 20-Cent-Münze und warum kann ein Wasserhüpfer übers Wasser laufen (Stichwort: Oberflächenspannung)?
  • Warum gehen Seifenblasen kaputt und wie lässt sich ein Wasserstrahl einzig mit einem elektrisierten Stab um die Ecke biegen (Stichwort: Dipol)?

An diesem Vormittag konnten unsere ukrainischen Schüler*innen, wieder übersetzt durch unsere Schülerin Uliana, auch aktiv mitwirken und verstehen, dass die räumliche Struktur des Wassers der Kopfform (inklusive Ohren) einer Mickey Mouse entspricht.

Der Tastaturkurs wurde von allen Schüler*innen mit einer Urkunde abgeschlossen.

Raus in die Natur!

An diesem Nachmittag ging es mit zwei Mitarbeiterinnen der Arche Noah Menden zum Seilersee. Ausgestattet mit unterschiedlichen Messgeräten, mit denen die Luftfeuchtigkeit, das Licht und die Windstärke bestimmt werden kann, erkundeten die Schüler*innen den Seilersee.

Dort untersuchten sie in Kleingruppen aber nicht nur an einem einzigen Ort, sondern direkt am Ufer des Sees, dann auf der Wiese und abschließend im Wald. Gemeinsam verglichen die Schüler*innen die Ergebnisse und erhielten eine Erklärung zu den unterschiedlichen Werten. Anschließend wurde sowohl eine Bodenprobe als auch eine Wasserprobe auf ihren pH-Wert geprüft. Zum Schluss dieses erlebnisreichen Nachmittags stoppten die Schüler*innen die Zeit, in der eine bestimmte Wassermenge auf unterschiedlichen Böden versickert.

Vorfreude auf die zweite Lernferienwoche

Das sonnige Wetter krönte den Abschluss der ersten Woche der Lernferien und mit zufriedenen Gesichtern konnten wir alle Schüler*innen über die Ostertage verabschieden. Einige besuchen uns auch nächste Woche wieder und natürlich freuen wir uns auf die neuen Schüler*innen zum Start in die zweite Woche der Lernferien.

 

Tag fünf - Kreise berechnen und Körbe werfen

Am fünften Tag der Lernferien stand zunächst Mathematik auf dem Programm, bevor es mit den Iserlohn Kangaroos sportlich wurde.

Mathematik im Alltag

Gestärkt durch ein leckeres gemeinsames Frühstück in der Mensa des PGI stand am Vormittag für acht deutsche und zehn ukrainische Mädchen und Jungen das Thema „Mathematik im Alltag“ im Vordergrund.

In experimentaler Form lernten die Schüler*innen funktionale Zusammenhänge bei Kreisflächen und Volumenberechnungen kennen.

Nach einer „bewegten Pause“ machten sie sich mit Hilfe der schuleigenen iPads mit der App GeoGebra vertraut, um damit ihre Kenntnisse auch digital unter Beweis zu stellen.

Das schöne Wetter lockte dann alle auf den Schulhof. Dort startete ein kleiner Laufwettbewerb, den die Schüler*innen mit großem Eifer durchführten. Im Anschluss daran wurden die Laufzeiten statistisch ausgewertet.

Im nächsten Block übten sie an PCs und Tablets mit Hilfe des Programms „TypingClub“ das 10-Finger-System.

Sportliche Action mit den Iserlohn Kangaroos

Nach einem gesunden Mittagessen starteten die Iserlohn Kangaroos ein spannendes Basketballprogramm, in dem den Schüler*innen die Grundlagen der Basketballtechnik spielerisch vermittelt wurden. Zum Abschluss gab es eine Fragerunde, bei der sie sich über Profisport, Ernährung und Lebenslauf der beiden Spieler erkundigt haben. Zur Erinnerung an diesen erlebnisreichen Nachmittag wurde jeder Schülerin und jedem Schüler ein von den Kangaroos signiertes Poster überreicht.

Es hat allen Schüler*innen mit unserem Kooperationspartner, den Iserlohner Kangaroos, viel Spaß gemacht und auch die ukrainischen Schüler*innen konnten Dank der Übersetzung unserer Schülerin Uliana alles gut verstehen.

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Tag sechs - Crime and Mystery

Der sechste Tag der Lernferien stand im Zeichen von Crime and Mystery. Und Feuer.

Whodunit?

Sherlock Holmes, der englische Meisterdetektiv brauchte unsere Hilfe in einem Todesfall. War es Selbstmord oder Mord? In Detektivteams haben die Schüler*innen den Tatort untersucht, in Sherlock Holmes Büro gerätselt und bei Scotland Yard Zeugen befragt. Der Fokus des Englischprojekts lag also auf dem Sprechen: Bildbeschreibung, Befragung, Zusammenfassen von Ereignissen und Begründen von Lösungsvorschlägen. Zum Schluss war klar: Es war der eifersüchtige Freund, der die Theaterpistole der jungen Schauspielerin Stella White manipuliert hat. Eine persönliche Dankeskarte von Sherlock Holmes an seine Helfer*innen gab es natürlich auch.

Feuer und Verhalten

Nach dem Mittagessen ging es für uns ins Floriansdorf. Hier zeigte uns das Team der Feuerwehr Iserlohn wichtige Maßnahmen für den Brandfall. Wir haben gelernt, wie Feuer überhaupt entsteht, wann es gefährlich werden kann, was es mit dem Rauch auf sich hat und wie man einen korrekten Notruf absetzt. Zum Schluss gab es auf der Wiese noch eine beeindruckende Fettbrandexplosion. Die entsteht, wenn man einen Fettbrand, also zu heißes Öl, mit Wasser löschen will. Die Stichflamme kann bis zu sieben Metern hoch werden und hätte in einem geschlossenen Raum fatale Folgen. Es war sehr spannend, das in sicherem Rahmen zu erleben und wir haben gelernt: Flüssigkeiten nicht mit Wasser löschen!



 

Tag sieben - Der Frosch und die regenerative Energien

Am vorletzten Tag der Lernferien machten die Schüler*innen einen Ausflug in die Welt der Amphibien und befassten sich mit den erneuerbaren Energien und der globalen Erwärmung.

Tierfreundliche Tierversuche

Am heutigen Tag der Lernferien stand zunächst der Frosch im Mittelpunkt. Mit der Froggipedia-App entführte uns Herr Schmidt in die Welt der Amphibien. Die Schüler*innen konnten ihr Wissen über die Frösche einbringen und vertiefen. Am Ende haben sie eine tierfreundliche und unblutige Sezierung ihrer Frösche am iPad vorgenommen.

Nach einer kurzen Pause folgte mit Hilfe von Google Earth die Planung und Präsentation einer möglichen Schulfahrt. Die Jungen und Mädchen aus der Ukraine nutzten dieses Tool dafür, uns ihre Heimatstädte mit ihren jeweiligen Lieblingsorten und Sehenswürdigkeiten vorzustellen.

Vor dem Mittagessen wurde auch heute wieder das Tastaturtraining mit sportlichem Ehrgeiz absolviert.

Klimawandel anschaulich erklärt

Am Nachmittag wurden wir verstärkt durch das Team der Arche Noah aus Menden, das sehr anschaulich die Thematik der regenerativen Energien und globalen Erwärmung und ihre Folgen aufgegriffen hat. In Gruppen konnten die Schüler*innen ihre Kenntnisse auf diesem Bereich in verschiedenen Experimenten anwenden, vertiefen und ausbauen.

Unterstützt wurden wir auch heute wieder von unserer Schülerin Uliana, die für die ukrainischen Schüler*innen simultan übersetzt hat.

Mit einem lehrreichen Quiz endete der Nachmittag für alle.

Tag acht - Englische Redewendungen und kleine grüne Männchen

Der letzte Tag der Lernferien war eine Einstimmung auf den Unterricht in der folgenden Woche.

Alles in Butter?

Am achten und letzten Tag der Lernferien am PGI stand ein Englisch-Workshop auf dem Programm. Unter dem Motto "Everything is in butter" konnten sich die Schüler*innen mit kommunikativen Übungen und Grammatikaufgaben auf den anstehenden Unterricht nächste Woche einstimmen.

Weiter ging es dann mit dem Tastaturtraining. Alle lernten bei diesem Kurs, mit 10 Fingern auf einer Computertastatur zu schreiben.  Für ihre Erfolge erhielten alle Schüler*innen eine Urkunde.

Solarmännchen als Souvenir

Zum Ausklang der Lernferien konnten alle ihr Wissen aus dem gestrigen Workshop zum Themenbereich der regenerativen Energien praktisch anwenden. Unter Anleitung des Teams der Arche Noah Menden bastelten die Schüler*innen aus recycelten Materialien ein Solarmännchen. Zur Erinnerung an die „etwas anderen Osterferien“ konnten alle Schüler*innen das Solarmännchen mitnehmen.

Es entstanden während dieser Lernferien am PGI nicht nur neue Freundschaften, auch das Schulwissen wurde mit viel Spaß gefestigt und durch die viele Themen und Erlebnisse am Nachmittag war für alle klar: „Lernen kann auch Spaß machen!“

 

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